Hier bin ich zu Hause...
Hier bin ich zu Hause...

Vereinsleben und ehrenamtliches Engagement

Vereinssport, sonstige Vereinzugehörigkeit und ehrenamtliches Engagement begleiten mich seit der Schülerzeit. Je nach Lebensperiode war ich dabei unterschiedlich engagiert. Aber - zuviel Verein nur der Kartei wegen ist nicht meins. 

Schüler und Jugendsport

 

In meiner Schülerzeit wurde Judo von mir (zusammen mit Bruder und Freund) sehr intensiv betrieben und hat sehr viel Spaß gemacht. Dieser Spass machte die zweistündige Anfahrtszeit zum Verein (Siemens München in der Hofmannstrasse) erträglich. 

 

Sowohl in den Mannschaftsdisziplinen als auch in den Einzeldisziplinen waren wir örtlich und landesweit immer wieder erfolgreich und konnten stets vorderste Plazierungen "erkämpfen".

 

Mit der Mannschaft erreichten wir den Titel des Bayerischen Meisters und bei den Süddeutschen Meisterschaften fuhren wir immerhin einmal mit der Bronzemedaille nach Hause.

Meine höchste Platzierung im Einzelwettkampf war die Silbermedaille bei den Bayerischen Meisterschaften.

  

Eine sehr schöne Sportart, da sie äußerste Fairness und Konzentration fordert. Nach einer Knochenverletzung im Wettkampf stieg ich vereinsmäßig auf Tischtennis, Volleyball und Basketball um.

 

 

Freizeitfußball war natürlich fast jeden Tag angesagt, wenn es die Hausaufgaben zugelassen haben.


Natur und Umwelt

 

Mitglied der Naturschutzwacht: 

 

Während meiner Studienzeit wurde ich gefragt, ob ich Interesse an der Arbeit als Mitglied der Naturschutzwacht Bayern hätte. Nach erfolgreicher Prüfung wurde ich 1983 zum Angehörigen der Naturschutzwacht Bayern bestellt.

 

Gesetzliche Grundlage ist nebem dem Artikel 43 Bayerisches Naturschutzgesetz die Verordnung über die Naturschutzwacht Bayern - kurz gesagt ist die Arbeit eigentlich vergleichbar mit den Rangern in den USA. Nicht die Kontrolle sollte im Vordergrund stehen, sondern die Aufklärung und Information. Dies erfordert natürlich auch eine entsprechende Qualifikation und "Wichtigtuer" sind in einer so wichtigen Einrichtung fehl am Platze (war auch mit ein Grund für die Gründung der AGNA - siehe unten).

 

In unserer Naturschutzwacht waren neben Jägern, Förstern auch Mitglieder von Naturschutzverbänden oder auch nicht "Naturvorbelastete" dabei - eine schöne Mischung mit dem gleichen Ziel.



 

1992 habe ich aus beruflichen Gründen meine Tätigkeit als Natuschschutzwachtangehöriger sowie den Vorsitz der AGNA auf- bzw. übergeben.

 

 

 

 

Gründer und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Naturschutzwachten in Bayern (AGNA) e.V.

 

Die damals oft falsch verstandenen Aufgabengebiete von Naturschutzwächtern (es gab ganz "wichtige" Naturschutzwächter, die sogar Geschwindigkeitskontrollen durchführten) veranlasste mich mit ein paar Gleichgesinnten zur Gründung eines Dachverbandes der Naturschutzwachten in Bayern (AGNA) mit seinen ca. 800 Mitgliedern mit dem Ziel, die Ausbildung, das Selbstverständnis und die Organisation der Naturschutzwachten zusammen mit dem Umweltministerium, dem Umweltausschuß des Landtags, der Verwaltung, der Akademie für Naturschutz in Laufen (ANL), Bund Naturschutz und Landesbund für Vogelschutz zu optimieren.

 

 

Die Präambel der AGNA lautet:

 

"Im Bewusstsein der Verantwortung

für den Erhalt der tiefen Verbundenheit

von Mensch und Natur einzutreten

und im Willen, der gesetzlichen Verpflichtung

zum Schutz der Natur in stärkerem Maße gerecht

zu werden, haben die Mitgleider der

"Arbeitsgemeinschaft der ANgehörigen der

Naturschutzwacht Bayern (AGNA) e.V."

folgende Satzung beschlossen."



 

Als Gründer und langjähriger Vorstandsvorsitzender habe ich dies mit zahlreichen Gesprächen (Minister, Abgeordneten, Ministerialverwaltung, ANL, Umweltverbänden) umgesetzt. Die AGNA ist heute noch ein sehr etablierter, akzeptierter und sehr aktiver Verband, dem ich als Fördermitglied immer noch angehöre.

 

Ein Besuch der Webseite unter www.agna.de lohnt sich. 

 

 

 

Bajuwarenhof Kirchheim

 

Im Jahr 2003 hatten wir in einem Baugebiet aufgrund der archäologischen Voruntersuchungen über 9.000 sog. Befunde, teilweise sehr interessant und gut erhalten.

Als mich eines Tages fünf junge Archäologen, die meisten noch Studenten/innen, in meinem Amt besuchten und mir ihre Idee der Errichtung eines Bajuwarendorfes (6./7. Jahrhundert) vorstellten, war mir nach dem Erkennen Ihrer Ernsthaftigkeit die Bedeutung dieser Idee bewußt.

Auch der Gemeinderat war aufgrund der fundierten Darstellungen schnell zu überzeugen und stellte neben finanziellen Mitteln auch das Grundstück zur Verfügung.

 

Ein wissenschaftliches Projekt anhand praktischer Durchführung, nur mit damaligen Mitteln herzustellen bzw. zu bauen, für jedermann ersichtlich und begreifbar, fand somit seine notwendige Unterstützung. Das Projekt Bajuwarenhof Kirchheim und damit die Erlebbarkeit für die Bevölkerung des Lebens im frühen Mittelalter des 6. und 7. Jahrhunderts der Kelten und Bajuwaren war geboren.

 

Heute stehen Häuser mit Nebengebäuden, Grubenhäuser, Öfen, Gärten. Auch alte Kulturpflanzen und Getreide werden angebaut. Dabei sind bekannte Details über das Leben der Menschen im frühen Mittelalter beachtet und so Fragestellungen für den Alltag beantwortet.

 

Der Bajuwarenhof wurde auch zum Bundesgartenschauprojekt der Stadt München ausgesucht, ist heute wissenschaftlich auch über die Landesgrenzen hinaus beachtet und hat erst kürzlich den Titel eines Freilichtmuseums erhalten.

 

Schön was aus einer Idee sich entwickelt, wenn man ein Ziel ernsthaft und konsequent unter der Zusammenarbeit Aller verfolgt.

 

Hinsichtlich der Finanzierung habe ich einen Förderverein gegründet, dessen Vorsitz ich bis 2005 inne hatte.

 

Auch heute bin ich noch Fördervereinsmitglied, da dies ein gelungenes Projekt für Jedermann geworden ist. Ein Besuch lohnt sich, und sei es nur unter www.bajuwarenhof.de .  

 

 

Wassersportverein Fraueninsel e.V.

 

Hier bin ich langjähriges passives Mitglied, weil der Wassersportverein der "Plättenclub" schlechthin ist und sich um den traditionellen Erhalt dieses Bootstyps kümmert. Auch ich bin ein traditioneller Plättensegler (manchmal auch Ruderer) und unterstütze die Abwehr modernster Techniken, nur um ein bißchen schneller zu sein. Die Chiemseeplätte ist ein über 6m langes 1,2m breites Holzboot, welches man nicht nur segeln, sondern auch rudern kann. Es basiert auf den traditionellen Fischerbooten. Das Boot sieht zwar einfach aus, erfordert jedoch aufgrund der schmalen Form unheimlich viel Gefühl im Umgang mit Wind und Wellen. Übrigens ist meine Familie in Gänze (mit Hund) begeisterter Plättensegler, vor allem bei schönem Wetter und Ziel Fraueninsel.

  

 

 

Vereine und sonstiges Engagement in Aschau

 

 

Auferstehungsspiel

 

Am Auferstehungsspiel hatte ich zwei Sprechrollen und die schwierige wie auch vergnügliche und spannende Aufgabe als der ältere Zimmerer das Spiel in der 1. Szene wörtlich zu eröffnen.

Hinter der Bühne fand ich jedoch nicht zur Ruhe, wurde ich doch mehrheitlich, ohne dass ich mich versah, zum "Hinter der Bühne Aufseher" gewählt und mußte die ständig gut gelaunten Mitwirkenden des öfteren zur Ruhe mahnen, die Einsätze anzeigen, manchmal trösten wenn die Texte versagten (als Zuschauer merkt man das ja meist nicht) usw.

Eine tolle Zeit und ein schönes Erlebnis, was aufgrund der Thematik und meines Empfindens auch sehr tröstend beim Sterben meiner Mutter an einem Spieltag gewirkt hat. 

 

 

Eine mir zugedachte Hauptrolle beim "Pankratz" mußte ich aufgrund der Wichtigkeit der Rolle und der mir nicht zur Verfügung stehenden dafür notwendigen Zeit nach ein paar Proben leider ablehnen.

 

 

 

Männerchor

 

Langjähriges aktives Mitglied beim Männerchor (nach längerer Unterbrechung jetzt auch wieder dabei). Singen ist schön und die Sänger immer gut gelaunt - ansonsten braucht es hierfür keine Worte, außer dass Interessierte gerne gesehen sind zu den Proben meist am Donnerstag um 20.00 Uhr im Gasthof Baumbach in Hohenaschau. Im Übrigen tut es manchmal gut zu den "Jüngeren" zu gehören.

 

 

 

Heimat- und Geschichtsverein

 

Hier passives Mitglied seit Jahren. Geschichte ist für die Identität, die Heimat und die Zukunft notwendig.

 

 

Trachtenverein GTEV D´GRIABINGA

 

Hier passives Mitglied seit Jahren. Schön dass die Errinnerung an unsere Vergangenheit und Werte durch diese Tradition auch von der Jugend in Bayern, Österreich und Südtirol so intensiv gepflegt wird.

 

 

Verein Lebendiges Sachrang  

 

Hier passives Mitglied, da ich das Bürgerengagement in Sachrang (zum Beispiel Dorfladen) unbedingt in jeder Hinsicht unterstützen möchte.

 

 

Kontakt Peter Solnar

 

Peter Solnar

Hammerbach 9

83229 Aschau im Chiemgau

 

Tel.:     08052-951244

Fax:     08052-951245

Mobil:   0160-8031369

Email:  peter-solnar@t-online.de

www.  peter-solnar.de

 

 

 

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Peter Solnar